
Traumatische Erfahrungen in der Kindheit beeinflussen uns das ganze Leben. Je mehr Belastendes wir als Kinder erfahren haben, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir psychisch erkranken und im Alltagsleben durch Ängste oder ungewünschte Verhaltensmuster eingeschränkt werden.
Trauma hat viel mit Schweigen und Vermeidung zu tun. Doch ich bin überzeugt, dass genau das Gegenteil uns dazu hilft, traumatische Erlebnisse in unser Leben zu integrieren und trotz der Narben ein freies, erfreutes Leben möglich ist. Dies hat viel mit darüber sprechen und sich öffnen zu tun. Das geht aber nur, wenn jemand da ist, der zuhört.
Ich begleite Sie gerne hinauf auf den Berg, um das Traumatische in Ihrem Leben zu überwinden. Sie sind nicht allein. Zusammen kommen wir auch den Berg wieder runter und dabei haben Sie Grosses geleistet und können Sie stolz auf sich sein.
Ausserdem bin ich überzeugt, dass das Privileg von Wissenssammlung, Lernen und Studieren weitergegeben werden muss. Durch Psychoedukation mit meinen Klienten und Klientinnen, aber auch durch Seminare für alle, die gerne mehr über Trauma wissen möchten: professionelle und ehrenamtliche BegleiterInnen von geflüchteten Menschen, Pflegeeltern, SozialarbeiterInnen und – pädagogInnen im In- und Ausland.
Die professionelle Beratungsstellen wie psychiatrische Kliniken, PsychiaterInnen, PsychologInnen und Psychotherapeuten sind in der heutigen Zeit komplett überfordert mit der Nachfrage nach psychologischer Hilfe. Ich bin davon überzeugt, dass auch Laien oder andere Berufsgruppen lernen können, um Menschen mit belastenden Erfahrungen zu helfen, und damit die professionellen Beratungsstellen in gewisser Massen entlasten können. Dabei ist es klar, dass sie eine Art Triage darstellen und diejenigen Ratsuchenden weiterleiten, die mehr Hilfe brauchen oder komplexe Verhaltensstörungen, Suizidalität und/oder starke psychische Erkrankungssymptome aufzeigen.
